Erstelle deine Honigetiketten ganz einfach mit KI

Erstelle deine Honigetiketten ganz einfach mit KI

11. Juni 2026

Du willst ChatGPT, Magnific, Microsoft Copilot und Co. benutzen, um das Design für deine Honigetiketten mit KI zu erstellen? Dann bist du hier genau richtig. Wir erklären dir, wie du ganz einfach mit Hilfe von KI dein individuelles Honigetikett gestaltest:

1. Gib dem KI-Tool eine konkrete Anweisung (zu Dateiformat, Größe, Optik und Inhalt).
2. Fordere die KI auf, die Datei zum Export vorzubereiten und lade sie herunter.
3. Wähle unsere Designserie “Leere Lola” aus und klicke auf “Jetzt personalisieren”.
4. Füge deine KI-Datei als Bild in das Design ein.
5. Passe den Inhalt bei Bedarf an und schließe die Bestellung ab.

Bevor wir loslegen, machen wir dich startklar für das Thema KI und erklären die wichtigsten Begriffe:

  • KI = Künstliche Intelligenz (Englisch: AI für Artificial Intelligence)
  • KI-generierte Inhalte = Inhalte, die man mit Hilfe von KI-Tools erstellt
  • Prompt = Eingabeaufforderung oder Arbeitsauftrag für ein KI-Tool
  • Mockup = Visuelle, realistische Darstellung eines Produkts

Honigetiketten mit KI gestalten

Zu schnell? Wir erklären dir ganz genau, was du beachten musst, wenn du ein Honigetikett mit KI gestalten willst:

1. Schicke deinem ausgewählten KI-Tool eine ganz konkrete Anweisung: Liefere der KI ausführliche Informationen wie Etikettengröße und Stil. Mache dir also zu folgenden Punkten Notizen:

  • Etikettengröße herausfinden: Du brauchst die genaue Größe des Etiketts in Millimetern (mm). Wenn du KI-generierte Inhalte für dein Etikett benutzt, empfehlen wir die Designserie “Leere Lola”, weil du damit maximale Gestaltungsfreiheit hast. Wähle dann das richtige Etikett für deine Glasgröße aus. Im Anschluss findest du im unteren Bereich unter “Jetzt personalisieren” das Druckdatenblatt. Dort ist die genaue Größe des Etiketts angegeben.

Beispiel: Für “Leere Lola – Rechteckiges Etikett 500g (Twist-Off)” wird eine Größe von 175 x 52 mm (Breite x Höhe) angegeben.

  • Erzähle von deiner Imkerei und deinem Honig: Beschreibe deinen Honig und gib Informationen wie Produktbezeichnung (in dem Fall “Honig”), Sortenbezeichnung (z. B. Lavendel-, Blüten- oder Akazienhonig) oder andere Besonderheiten an. Als Zusatz kannst du erklären, wo dein Honig verkauft wird (Einzelhandel, Hofladen, Weihnachtsmarkt, usw.). Füge gerne hinzu, was deine Imkerei einzigartig macht. Wenn du deinem KI-Tool einen genauen Produktkontext gibst, werden deine Vorstellungen besser umgesetzt.

Beispiel: Lavendelhonig aus einer Familienimkerei, verkauft im Einzelhandel.

  • Beschreibe den Charakter deiner Imkerei und deines Honigs: minimalistisch oder ausdrucksstark, elegant oder rustikal, luxuriös oder schlicht, ruhig oder aufgeregt, modern oder traditionell? Entscheide dich für drei bis sechs Merkmale und halte sie fest. So erhält die KI Informationen zum Designstil

Beispiel: Minimalistisch, elegant, luxuriös, hochwertig, ruhig und modern.

  • Wähle drei bis fünf Farben aus: Lege fest, welche Farben am besten zu deinem Honig passen und welche Farben später auf dem Honigetikett deutlich zu sehen sein sollen. Halte auch fest, welche Farben absolut nicht für dich in Frage kommen.

Beispiel: Pastelliges Lavendel, Weiß und Grau. Keine kräftigen Farben. Optional sehr dezente graue Akzente, aber kein dominantes Gold.

  • Beschreibe den Aufbau und die Inhalte: Welche Elemente (Blumen, Bienen, Symbole, usw.) sollen auf dem Honigetikett zu sehen sein? Welche Optik (gezeichnet, gemalt, fotorealistisch, usw.) sollen die Elemente haben? Schreibe auch auf, was du auf keinen Fall auf deinem Honigetikett haben willst, um die Gestaltung so gut wie möglich zu erklären.

Beispiel: Viel freie Fläche für späteren Text, dezente Lavendel-Illustrationen oder feine botanische Elemente, weiche Verläufe, leichte Aquarell- oder Soft-Touch-Optik. Klare Komposition, keine überladenen Elemente, keine rustikale Optik, keine Comic-Elemente, keine Bienenfiguren.

Honigetiketten mit KI generieren: Mit oder ohne Text?

Wenn du Designs für deine Honigetiketten von einer KI erstellen lässt, enthalten die Entwürfe häufig automatisch nicht nur Grafiken, sondern auch Texte. Willst du ein KI-Design mit oder lieber ohne Text? Allgemein gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Mit Text: Du kannst mit Hilfe von KI dein Honigetikett so generieren, dass es Grafiken und Texte enthält. Danach wählst du die “Leere Lola” aus und fügst die fertige Bilddatei in unser Gestaltungstool ein. Auf diese Weise bestellst du deine Honigetiketten – ohne Anpassungen in unserem Gestaltungstool machen zu müssen.
  2. Unsere Empfehlung – ohne Text: Alternativ erstellst du mit einem KI-Tool ein Design, das keine Texte, sondern nur Grafiken enthält. Später fügst du die Bilddatei in die “Leere Lola” ein und benutzt das Bild als Hintergrund für dein Honigetikett. Jetzt fügst du mit unserem Gestaltungstool Texte ein. Das Design kannst du speichern und immer wieder bearbeiten, bis du zufrieden bist.

Wir erklären dir Vor- und Nachteile beider Varianten:

  • Flexibilität & Kontrolle: Wenn du die Texte mit KI im Vorhinein einfügst, musst du für jede Änderung dein gewähltes KI-Tool fragen – die Anfragen sind vor allem bei kostenlosen Varianten häufig begrenzt (zum Beispiel fünf Bildgenerierungen pro Tag). Mit unserem Gestaltungstool kannst du deine Designs speichern und zu einem späteren Zeitpunkt erneut bearbeiten: Die Texte kannst du dann jederzeit, kostenfrei und so oft du willst anpassen.
  • Platzierung & Feinschliff: Mit unserem Gestaltungstool hast du präzise Möglichkeiten, die Texte mit wenigen Klicks selbst zu platzieren. Die KI setzt die Texte an die Position, die du in den Prompts beschreibst, was zu Ungenauigkeiten führen kann.
  • Regeln & Prüfung: Die Honigverordnung gibt beispielsweise vor, welche Schriftgröße Informationen haben müssen. Du kannst die KI bitten, bestimmte Regeln zu berücksichtigen. Dabei ist schwer zu sagen, wie sorgfältig dein KI-Tool vorgeht. Im Vergleich dazu sind in unserem Gestaltungstool die Pflichtangaben teilweise vorgegeben und du kannst die Schriftgrößen genau überprüfen.
  • Qualität & Lesbarkeit: Text, der mit unserem Gestaltungstool eingefügt wird, besitzt eine höhere Auflösung als KI-generierter Text. Mit anderen Worten: Wenn du Texte mit unserem Gestaltungstool einfügst, erhältst du am Ende eine bessere Qualität und Lesbarkeit.

Wenn du die Texte erst im Nachhinein mit unserem Gestaltungstool einfügst, bist du flexibler, du hast mehr Kontrolle über die Inhalte, kannst genauere Anpassungen machen und du erhältst am Ende eine bessere Qualität. Jetzt bist du bereit, der KI alle wichtigen Informationen zu liefern. Nutze dabei unseren fertigen Prompt, damit dein KI-generiertes Etikettendesign gelingt. Kopiere den Prompt-Text und füge ihn in dein KI-Tool ein. Passe den Prompt an deine Wünsche und Vorstellungen an und erstelle dein KI-Design.

Du fragst dich, wie genau du den Prompt benutzen musst? Wir haben hier für dich ein Beispiel. Den vorgefertigten Prompt haben wir mit ausgedachten Informationen gefüttert:

Erstelle ein Hintergrund-Design für ein Honigetikett. Wichtig: Es soll ausschließlich ein Hintergrund-Design generiert werden. Bitte keinerlei Text, keine Logos, keine Zahlen, keine Platzhalter, keine Schrift und keine Typografie einfügen.

  • Etikettengröße: Mein Etikett ist 175 x 52 mm (Breite x Höhe) groß.
  • Produktkontext: Mein Lavendelhonig stammt von einer Familienimkerei und wird im Einzelhandel verkauft.
  • Designstil: Minimalistisch, elegant, luxuriös, hochwertig, ruhig und modern.
  • Farben: Pastelliges Lavendel, Weiß, Grau. Keine kräftigen Farben. Optional sehr dezente graue Akzente, aber kein dominantes Gold.
  • Gestaltung: Viel freie Fläche für späteren Text, dezente Lavendel-Illustrationen oder feine botanische Elemente, weiche Verläufe, leichte Aquarell- oder Soft-Touch-Optik. Klare Komposition, keine überladenen Elemente, keine rustikale Optik, keine Comic-Elemente, keine Bienenfiguren.
  • Erstelle ein Mockup: Erstelle ein realistisches, hochwertiges Mockup, so dass das Design erstmal ohne Text usw. auf einem 500g Honigglas gezeigt wird.
  • Erstelle die Bilddatei: Nachdem das Mockup von mir freigegeben wurde, stellst du das Design als druckoptimierte JPG-Datei zum Exportieren bereit – mit einer Mindestauflösung von 300 (besser wären 600) dpi und Größe von 175 x 52 mm (Breite x Höhe).

Hinweis: Im Idealfall verwendest du ChatGPT als KI-Tool, um das Design für deine Honigetiketten zu generieren. Wir haben uns nämlich schon mit der Frage beschäftigt, welche Tools am besten mit unserem Prompt funktionieren: Der passende Blogbeitrag dazu kommt im August online. Sei gespannt!

2. In einem zweiten Schritt forderst du dein ausgewähltes KI-Tool dazu auf, die Bilddatei mit deinem fertigen Design zum Export bereitzustellen. Lade also das Design aus dem KI-Tool herunter. Achte bitte darauf, dass du am Ende eine JPG-Datei (Alternative Formate: PNG oder PDF) mit einer Mindestauflösung von 300 (besser noch 600) dpi hast. Außerdem ist es wichtig, dass das Design wirklich die Größe besitzt, die du angegeben hast. Mit einem Rechtsklick auf die Datei prüfst du Format, Größe und Auflösung, meistens unter Eigenschaften oder Informationen.

3. Wähle die richtige Version aus der Designserie “Leere Lola” und klicke auf “Jetzt personalisieren”.

Gut zu wissen: Alle unsere Designvorlagen sind individuell anpassbar. Wenn du auf der Suche nach maximaler Freiheit bist, empfehlen wir dir unsere Designserie “Leere Lola”. Diese Vorlagen sind leer, weswegen du sie frei mit Elementen, Fotos und Texten füllen kannst.

4. Du befindest dich jetzt in unserem Gestaltungstool. Dort findest du oben in einer Zeile alle Elemente, die sich aktuell in deinem Design befinden. Über das Plus-Symbol in der gleichen Zeile kannst du weitere Elemente ergänzen. Füge jetzt deine KI-Datei als Bild in das Design ein.

Gut zu wissen: Die blaue Linie zeigt dir den Sicherheitsabstand von 2 mm zum Rand an. Die pinke Linie stellt die Stanzkontur und somit den äußeren Rand des Etiketts dar: Alle wichtigen Elemente sollten sich innerhalb der blauen Linien befinden, damit sie nicht abgeschnitten werden. Alle Elemente, die über die pinke Linie herausragen, werden definitiv abgeschnitten.

5. Füge nun deine Texte über das Plus-Symbol ein. In den meisten Designvorlagen haben wir für dich entsprechende Textfelder angelegt, damit du keine wichtigen Informationen wie die Produktbezeichnung vergisst. Die “Leere Lola” enthält keine Texte. Hier sind alle wichtigen Informationen, die auf dein Honigetikett gehören:

  • Haltbarkeitsdatum
  • Adresse
  • Produktbezeichnung
  • Herkunft
  • Grammatur
  • Lagerhinweis

Schiebe die Texte an die richtige Position, wähle die Schriftarten aus und passe die Schriftgröße an. Über die drei Punkte unten rechts kannst du dein Design speichern, um es zum Beispiel später erneut zu bearbeiten oder zu überprüfen. Bitte beachte, dass die Honigverordnung genau vorschreibt, welche Infos auf deinem Honigetikett sein müssen. Am Ende schließt du deine Bestellung ab.

Darf man KI-generierte Inhalte frei verwenden?

Wir wollen, dass du auf der sicheren Seite bist und deswegen erklären wir ein paar Regeln im Umgang mit KI für die Erstellung von Designs für deine Honigetiketten: 

Was du in das KI-Tool eingibst und basierend darauf erhältst, darfst du meistens frei nutzen: Jedoch stellen verschiedene KI-Tools eigene Nutzungsbedingungen auf, weswegen du für jedes Tool prüfen solltest, wem die generierten Inhalte letztendlich gehören. 

KI-generierte Inhalte werden auf der Grundlage bestehender Daten erstellt: Es kann passieren, dass deine Ergebnisse Ähnlichkeiten zu Designs haben, die bereits existieren. Das kann zu rechtlichen Problemen führen (Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, 2024). Wir empfehlen dir, dein KI Design zu prüfen und zu verändern: 

  • Wie kann ich mein KI-Design prüfen? Ganz einfach: Verwende online kostenfreie Hilfsmittel wie Google Lens oder TinEye, um mögliche Ähnlichkeiten zu anderen Bildern aufzudecken und zu vermeiden.
  • Wie kann ich mein KI-Design verändern? In einem weiteren Schritt gestaltest du dein Design individueller, indem du zum Beispiel Texte oder weitere Grafiken mit unserem Gestaltungstool einfügst.

Außerdem sollte man keine geschützten Motive aktiv nachahmen: Bitte lasse dein KI-Tool keine bekannten Marken, Figuren oder Designs nachbilden. Auch das kann rechtliche Probleme verursachen (Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, 2024).

Am Ende bist du selbst verantwortlich: Bitte verwende KI verantwortungsbewusst und teile mit KI-Tools keine persönlichen oder vertraulichen Daten. Die Inhalte, die du mit KI erstellst und verwendest, liegen in deiner Verantwortung – besonders, wenn du sie gewerblich nutzt.

Gestalte jetzt dein Honigetikett mit KI

Bist du bereit? Erstelle ein kreatives Design mit deinem KI-Tool. Wähle danach die passende Designvorlage und personalisiere dein Honigetikett. Dank unseres einfachen Gestaltungstools bist du nur noch wenige Schritte von deinem Honigetikett entfernt!

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Quellen

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (2024). Künstliche Intelligenz und Urheberrecht - Fragen und Antworten. https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/Nav_Themen/240305_FAQ_KI_Urheberrecht.html

EU-Etikettierungsbestimmungen für Honig (2024). EUR-Lex. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=legissum:l21124a

Honigverordnung (HonigV) (2004). Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz. https://www.gesetze-im-internet.de/honigv_2004/BJNR009200004.html

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